Mai

15

2010

Besser auf subventionierte Handys oder Prepaid Anbieter setzen?

Abgelegt in Prepaid Handys

An dieser Frage scheiden sich die Geister: Wählt man als Verbraucher besser ein “0 Euro Handy” bzw. stark subventioniertes Modell oder kauft man sich sein Wunsch-Mobiltelefon lieber zum Vollpreis und setzte dann auf einen günstigen Prepaidvertrag?

Beides hat seine Vor- und Nachteile, doch rein finanziell gerechnet sollte man letzterer Variante Prepaid den Vorzug geben. Zwar gibt es viele Handyprovider die den Eindruck erwecken es gäbe hier ein Mobiltelefon umsonst, doch zahlt man letzten Endes alles über erhöhte Vertragskosten in kleinen Monatsraten zurück. Addiert man die monatlichen Mehrkosten im Vergleich zu einem günstigen Prepaid Anbieter miteinander, so wird man schnell feststellen dass man für den Kauf des Handys + Prepaidvertrag (deutlich) weniger zahlen würde.

Dennoch muss man auch den subventionierten Handyverträgen lassen, dass sie ihren Reiz haben. Teilweise sind die Mehrkosten bei der oben angegebenen Berechnung nur marginal, so dass sie doch wieder in Betracht kommen können. Schließlich zahlt man sein Handy bequem in sehr langfristig angelegten Raten ab und muss nicht die ganze Zahlung als eine happige Summe leisten.

Auch hat so mancher Verbraucher einfach nicht das notwendige “Kleingeld” auf der hohen Kante, denn gerade moderne Smartphones kosten gut und gerne mal mehrere hundert Euro. In dem Fall muss man den subventionierten Handyvertrag dann eher im Vergleich zu einem Konsumentenkredit sehen anstatt in direkter Konkurrenz zum Prepaidvertrag, denn schließlich hat man ja gar nicht die Möglichkeit sich sein Wunschhandy einfach so zu kaufen.

Vergleicht man also subventionierte Handverträge mit Krediten und zieht anfallende Zinsen und Kreditkosten mit in Betracht, so sind sie in vielen Fällen eine sinnvolle Alternative. Es hängt also auch von der eigenen Situation ab, welchem Vertragsmodell man den Vorzug geben sollte.

Ähnliche Beiträge:

Einen Kommentar dazu schreiben: